Verwendung deutscher Urkunden im Ausland

Wir bitten Sie derzeit auf eine persönliche Vorsprache möglichst zu verzichten und Ihren Antrag auf Ausstellung einer Apostille oder Beglaubigung für ein Legalisationsverfahren (für die Verwendung im Ausland) schriftlich unter Benutzung des vorgesehenen Antragsformulars zu stellen.

Bei Fragen können Sie uns gerne telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Bitte planen Sie bei der Einreichung von Anträgen eine Bearbeitungszeit von bis zu vier Wochen ein. Von Sachstandsanfragen bitten wir Sie abzusehen.

Antrag

Hier finden Sie den Antrag zur Verwendung deutscher Urkunden im Ausland (auch unter dem Aufklappmenü „Formulare“ weiter unten im Text zu finden).

Im Ausland werden deutsche Urkunden vielfach nur dann anerkannt, wenn sie von der zuständigen Vertretung (Konsulat, Botschaft) des betreffenden ausländischen Staates in der Bundesrepublik Deutschland legalisiert worden sind oder wenn sie mit einer Apostille nach dem Haager Übereinkommen vom 05.10.1961 versehen sind.

Für die Legalisation durch ausländische Konsulate ist zuvor eine Beglaubigung der Urkunden durch eine deutsche Behörde erforderlich. Bei Personenstandsurkunden, Meldebescheinigungen, Zeugnissen u. Ä, wird diese Amtshandlung in Bayern von den Regierungen des ausstellenden Regierungsbezirkes vorgenommen. Die Regierungen erteilen auch die Apostille nach dem Haager Übereinkommen vom 05.10.1961. Bitte bedenken Sie, dass ggf. vorab Bestätigungen anderer Stellen von Ihnen eingeholt werden müssen.

Urkunden aus dem Justizbereich (Urteile, Erbscheine, notarielle Urkunden und Übersetzungen) werden meist beim örtlich zuständigen Landgericht beglaubigt bzw. mit Apostille versehen. Näheres erfahren Sie bei der Landesjustizverwaltung,Telefon +49 89 559701.

Empfehlung
Erkundigen Sie sich rechtzeitig bei den zuständigen Behörden im Verwendungsland oder deren konsularischen Vertretungen im Bundesgebiet, welche Dokumente sie vorlegen müssen und wie alt diese Dokumente sein dürfen.

Wichtiger Hinweis
Beglaubigungsvermerke und Apostille sind keine Dekoration oder Aufwertung von Dokumenten. Sie sind auch nicht für Vorsorge oder Wertsicherung geeignet. Die Vermerke dienen ausschließlich zur Vorlage bei ausländischen Behörden.
Staatsangehörigkeitsausweise und Katasterauszüge sind ausnahmslos postalisch zur Bearbeitung einzureichen.
Eine Bearbeitung von Katasterauszügen kann nur erfolgen, wenn ein Nachweis seitens des genannten Landes vorgelegt wird, dass die Apostille oder die Beglaubigung zur Legalisation von der Regierung von Oberbayern notwendig ist.

Antragstellung
Senden Sie Ihre Dokumente zur Beglaubigung oder Ausfertigung einer Apostille bitte mit unten abrufbarem Antragsformular vollständig ausgefüllt und unterschrieben an folgende Anschrift

Regierung von Oberbayern
SG 11 – Beglaubigungsstelle
80534 München

Fragen zur Beglaubigung von Urkunden aus Oberbayern und zur Erteilung der Apostille empfehlen wir vorab telefonisch unter den hier aufgeführten Servicenummern abzuklären.

Sie können auch persönlich zu uns kommen. Die Beglaubigunsstelle befindet sich im Hauptgebäude der Regierung von Oberbayern.
Unsere Öffnungs- und Besuchszeiten finden Sie hier.

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