Ausbildungsverkehr; Beantragung von Ausgleichsleistungen

Nach dem Personenbeförderungsgesetz wird Verkehrsunternehmen, die an Schüler, Studenten und Auszubildende Zeitfahrausweise im öffentlichen Linienverkehr ausgeben, auf Antrag ein Ausgleich gewährt.

Beschreibung

Die Verkehrsunternehmen erhalten für die Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler sowie Auszubildende im Öffentlichen Personennahverkehr eine Ausgleichsleistung nach § 45a PBefG.

Ausgeglichen werden 44 Prozent des Unterschiedsbetrages zwischen dem Ertrag der ermäßigten Tickets und den durchschnittlichen verkehrsspezifischen Kosten, der sich anhand der Kriterien der Ausgleichsverordnung errechnet.

Für Sie zuständig

  • Regierung von Oberbayern - Sachgebiet 23.2 - Personenbeförderung, Schienenverkehr

    Ansprechpartner
    Bublak, Liselotte
    ÖPNV-Linienverkehr für die Landkreise MB, TÖL, STA, FFB, WM; Ausgleichsleistungen
    Telefon +49 (0)89 2176-2251
    Fax +49 (0)89 2176-402251
    E-Mail

    Sobotta, Elisabeth
    ÖPNV-Linienverkehr für die Landkreise IN, EI, ND/SOB, PAF; Ausgleichsleistungen
    Telefon +49 (0)89 2176-2357
    Fax +49 (0)89 2176-402357
    E-Mail

    Die allgemeinen Öffnungszeiten sind:
    Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
    Freitag 08:00 Uhr - 14:00 Uhr

    Zusätzlich zu den allgemeinen Öffnungszeiten werden vorrangig individuelle Terminvereinbarungen angeboten.

    Die Pforte im Hauptgebäude ist zu folgenden Zeiten besetzt:
    Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr - 17:45 Uhr
    Freitag 07:00 Uhr - 14:45 Uhr

    Hausanschrift
    Maximilianstraße 39
    80538 München
    Postanschrift
    80534 München
    Telefon +49 (0)89 2176-0
    Fax +49 (0)89 2176-2914

Voraussetzungen

Das Verkehrsunternehmen erhält auf Antrag die Ausgleichsleistungen für die Ermäßigung der Fahrscheine für Auszubildende gegenüber den Jedermanntickets nach den Bestimmungen des § 45a PBefG und der Ausgleichsverordnung.

Der Verkehrsunternehmer muss Genehmigungsinhaber oder Betriebsführer auf der Linie im Öffentlichen Personennahverkehr nach § 42 PBefG oder bei einem Linienverkehr nach § 43 Nr. 2 PBefG sein.

Daneben ist Voraussetzung, dass der Ertrag aus den Beförderungsentgelten der Auszubildenden zur Deckung der verkehrsspezifischen Kosten nicht ausreicht und der Unternehmer in einem angemessenen Zeitraum die Anpassung der Beförderungsentgelte an die Ertrags- und Kostenlage beantragt hat.

Verfahrensablauf

Die Regierungen sind für das Verfahren zuständig. Der Ausgleichsantrag ist schriftlich zu stellen.

Fristen

Der Antrag muss bis zum 31. Mai des Folgejahres gestellt sein.

Erforderliche Unterlagen

  • Linienverzeichnis unter Angabe der Linienlängen
  • Fahrpreisübersicht
  • ggf. Inkasso- und Zustellvollmacht
  • Nachweis über die Ermittlung betriebsindividueller Werte nach § 3 Abs. 5 PbefAusglV
    (wenn abweichende individuelle Werte angesetzt werden sollen, sind diese entsprechend nachzuweisen)
  • bei Verkehrsverbünden: ggfs. Berechnungen zur Einnahmenaufteilung nach III. 3.2
  • bei Verkehren in andere Bundesländer: Angaben zum Schlüssel nach § 6 PbefAusglV
  • Antragsformular
    Dieses erhalten Sie bei der zuständigen Regierung.

Formulare

Stand: 19.05.2020
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr (siehe BayernPortal)