Grün- und Erholungsanlagen aus Anlass von Gartenschauen; Beantragung einer Förderung

Der Freistaat Bayern fördert die Investitionskosten von Städten, Märkten oder Gemeinden für die Errichtung vorbildlicher, dauerhafter Grün- und Erholungsanlagen aus Anlass von Landes- und Regionalgartenschauen und ab 2022 von "Bayerischen Landesgartenschauen".

Beschreibung

Zweck

Zweck der Förderung ist die Unterstützung nachhaltiger Stadtentwicklung, indem dauerhaft wertvolle Landschaftsräume und Freiflächen geschaffen oder bestehende optimiert und weiterentwickelt werden.

Zuwendungsempfänger

Zuwendungsempfänger ist jeweils die Kommune, auf deren Grundeigentum oder ihr kraft Vertrags langfristig (mindestens 25 Jahre) zur Verfügung stehenden Flächen die dauerhaften Grün- und Erholungsanlagen anlässlich einer Gartenschau hergestellt werden und die Ausgaben trägt.

Zuwendungsfähige Maßnahmen

Zuwendungsfähig ist die Anlage vorbildlicher, dauerhafter Grün- und Erholungsflächen im Rahmen von Landes- und Regionalgartenschauen. Die Trennung zwischen Landes- und Regionalgartenschau wird ab 2022 aufgehoben. Es findet dann nunmehr das Format "Bayerische Landesgartenschau" statt.

Art und Umfang

Die Zuwendung wird als Projektförderung im Wege der Anteilsfinanzierung als Zuschuss zu den zuwendungsfähigen Gesamtausgaben gewährt.

Der Fördersatz beträgt derzeit bei Landesgartenschauen max. 50 % bei einer Förderhöchstsumme i. H. v. 3,6 Mio. Euro bis 2020.
Der Fördersatz beträgt derzeit bei Natur in der Stadt ebenfalls max. 50 % bei einer Förderhöchstsumme i. H. v. 1,6 Mio. Euro bis 2021.

Ab 2022 beträgt der Fördersatz von Bayerischen Landesgartenschauen max. 50 %, für Kommunen innerhalb der Gebietskulisse "Raum mit besonderem Handlungsbedarf in Bayern" max. 60%, bei einer Förderhöchstsumme i. H. v. 5,0 Mio. Euro.

Die Eigenbeteiligung der jeweiligen Kommune an den zuwendungsfähigen Kosten muss mindestens 10 % betragen.

Für Sie zuständig

  • Regierung von Oberbayern - Sachgebiet 34.1 - Städtebau, Bauordnung - Westliche Landkreise, Stadt Ingolstadt und Landeshauptstadt München (ohne Städtebauförderung)

    Ansprechpartner
    Höllerer, Hannelore - stellvertretende Sachgebietsleiterin
    Referentin
    Telefon +49 (0)89 2176-2649
    Fax +49 (0)89 2176-402649
    E-Mail

    Prof. Schiebel, Christian - Sachgebietsleiter
    Telefon +49 (0)89 2176-2216
    Fax +49 (0)89 2176-402216
    E-Mail

    von Mücke, Elisabeth
    Telefon +49 (0)89 2176-2769
    Fax +49 (0)89 2176-402769
    E-Mail

    Die allgemeinen Öffnungszeiten sind:
    Montag bis Donnerstag 08:00 Uhr - 16:00 Uhr
    Freitag 08:00 Uhr - 14:00 Uhr

    Zusätzlich zu den allgemeinen Öffnungszeiten werden vorrangig individuelle Terminvereinbarungen angeboten.

    Die Pforte im Hauptgebäude ist zu folgenden Zeiten besetzt:
    Montag bis Donnerstag 07:00 Uhr - 17:45 Uhr
    Freitag 07:00 Uhr - 14:45 Uhr

    Hausanschrift
    Maximilianstraße 39
    80538 München
    Postanschrift
    80534 München
    Telefon +49 (0)89 2176-0
    Fax +49 (0)89 2176-2914

Voraussetzungen

Voraussetzung ist eine erfolgreiche Bewerbung bei der Bayerischen Landesgartenschau GmbH und die damit verbundene Zuschlagserteilung durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) im Benehmen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF).

Verfahrensablauf

Als Antrag auf Zuwendungsgewährung ist bei Kommunen das Formblatt nach Muster 1a zu Art. 44 Bayerische Haushaltsordnung zu verwenden. Der Antrag ist bei der zuständigen Regierung einzureichen.

Besondere Hinweise

Bei Interesse an der Austragung einer Bayerischen Landesgartenschau steht die Bayerische Landesgartenschau GmbH (Kontaktdaten siehe unter "Weiterführende Links") zur Verfügung.

Fristen

Für die Teilnahme an einem Bewerbungsverfahren bei der Bayerischen Landesgartenschau GmbH sind die entsprechenden Fristen zu beachten.

Nach Zuschlagserteilung sind Anträge vor Beginn des Vorhabens einzureichen. Mit dem Vorhaben darf nicht vor Entscheidung über den Antrag bzw. vor Zustimmung zum vorzeitigen Vorhabenbeginn begonnen werden.

Erforderliche Unterlagen

  • Beschreibung des Vorhabens samt Planunterlagen
  • Erklärung, ob und wie die dauerhafte Zurverfügungstellung der geförderten Anlagen bzw. Einrichtungen für die Öffentlichkeit sichergestellt wird
  • Erläuterung, inwieweit das Bewerbungskonzept umgesetzt wird
  • Pflege- und Nachnutzungskonzept für die überplante Fläche, das der langfristigen ökologischen Zielsetzung Rechnung trägt
  • Beschluss des zuständigen Organs des Vorhabenträgers über die Durchführung der Maßnahme
  • Finanzierungsplan zur Sicherung der Gesamtfinanzierung des Vorhabens
  • Stellungnahme zu den Fragen, ob die einschlägigen öffentlich-rechtlichen Vorschriften beachtet sind und den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Wasserwirtschaft Rechnung getragen wird
  • bei Baumaßnahmen: die Unterlagen nach Nr. 3.2.2 Verwaltungsvorschriften für Zuwendungen des Freistaates Bayern an kommunale Körperschaften (VVK)
  • bei Hochbauten: eine Ausgabengliederung nach DIN 276 oder nach Muster 5 zu Art. 44 Bayerische Haushaltsordnung (BayHO)

Formulare

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung (Muster 1a zu Art. 44 BayHO)
  • Angaben zu den finanziellen Verhältnissen (Muster 2 zu Art. 44 BayHO)
  • Auszahlungsantrag (Muster 3 zu Art. 44 BayHO)
  • Evaluierung zum Verwendungsnachweis

Stand: 16.04.2020
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (siehe BayernPortal)