Unfallverhütung

Beschreibung

Arbeitgeber haben alle Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen zu treffen. Sie werden dabei durch Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Sicherheit am Arbeitsplatz) und den Betriebsrat (Betriebsverfassung) unterstützt.

Neben einer unfallsicheren Gestaltung des Arbeitsplatzes sind geeignete technische Arbeitsmittel und Arbeitsstoffe einzusetzen, erforderliche persönliche Schutzmittel zur Verfügung zu stellen und die Arbeitnehmer über erforderliche Sicherheitsvorkehrungen zu unterweisen.

Arbeitsmittel (z. B. Werkzeuge, Kraftmaschinen) dürfen nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie bei bestimmungsgemäßer Verwendung hinreichend Schutz gegen Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit bieten. Dies gilt auch für Geräte des privaten Lebensbereiches, z. B. für Haushalts-, Sport- und Bastelgeräte.

Vorschriften bestehen auch über die Verpackung und Kennzeichnung sowie über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen beim Transport und Umgang mit Stoffen, die eine besondere Gefährdung beim Transport, Lagern oder Verwenden bergen (z. B. explosions- oder brandgefährlich, gesundheitsschädlich, ätzend).

Anlagen, die aufgrund ihrer Gefährlichkeit einer besonderen Überwachung bedürfen (z. B. Dampfkessel, Aufzüge, Lager für brennbare Flüssigkeiten, elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Räumen, Acetylenanlagen und Gashochdruckleitungen), sowie Tätigkeiten, die außergewöhnliche Schutzmaßnahmen erfordern (z. B. Arbeiten mit Sprengstoff oder Röntgenstrahlen, Strahlenschutz), und Bauarbeiten (Bauarbeiter, Schutz und Hilfen für) unterliegen besonderen Schutzvorschriften.

Auch die Unfallverhütungsvorschriften und Richtlinien der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung enthalten weitere Unfallverhütungsmaßnahmen.

§ 618 Bürgerliches Gesetzbuch; § 3 Arbeitsschutzgesetz; §§ 14 ff. Sozialgesetzbuch VII; Gesetz über technische Arbeitsmittel und Verbraucherprodukte (Geräte- und Produktsicherheitsgesetz); Betriebssicherheitsverordnung; Gefahrstoffverordnung; Arbeitsstättenverordnung; Röntgenverordnung; Sprengstoffgesetz

Gewerbeaufsichtsämter (Gewerbeaufsicht), gesetzliche Unfallversicherungsträger

http://www.gewerbeaufsicht.bayern.de

Für Sie zuständig

  • Regierung von Oberbayern - Gewerbeaufsichtsamt

    Ansprechpartner
    Regierung von Oberbayern - Gewerbeaufsichtsamt,
    Telefon +49 (0)89 2176-1
    Fax +49 (0)89 2176-3102
    E-Mail

    Öffnungszeiten allgemein

    MO08:00 - 16:00 Uhr
    DI08:00 - 16:00 Uhr
    MI08:00 - 16:00 Uhr
    DO08:00 - 16:00 Uhr
    FR08:00 - 14:00 Uhr

    Wegen der Außendiensttätigkeit der Mitarbeiter bitten wir für Besuche im Amt einen Termin zu vereinbaren.

    Hausanschrift
    Heßstr. 130
    80797 München
    Postanschrift
    80534 München
    Telefon +49 (0)89 2176-1
    Fax +49 (0)89 2176-3102

Rechtsbehelf

Verwaltungsgerichtsprozess
verwaltungsgerichtliche Klage

Stand: 06.05.2019
Redaktionell verantwortlich: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (siehe BayernPortal)