Pressemitteilungen
Nr. 491 vom 14.09.2012TERMINANKÜNDIGUNG -
„40 Jahre Städtebauförderung in Bayern“
Wanderausstellung der Obersten Baubehörde in der Regierung von Oberbayern zu sehen
Die Ausstellung „40 Jahre Städtebauförderung in Bayern“, zum Jubiläum im Herbst 2011 konzipiert von der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, will über das wichtige Förderinstrument für die städtebauliche Entwicklung bayerischer Kommunen informieren. In der Ausstellung werden unter verschiedenen Themenschwerpunkten wie etwa „Denkmalschutz und kulturelles Erbe“, „Klimaorientierte Stadterneuerung“ oder „Demografischer Wandel“ gelungene Beispiele der Städtebauförderung aus vier Jahrzehnten vorgestellt. Zu den dargestellten Projekten zählen auch vorbildliche Maßnahmen aus Oberbayern. Ferner zeigt die Ausstellung auf, mit welchen Aufgaben sich Kommunen in Zukunft auseinandersetzen müssen. Regierungspräsident Christoph Hillenbrand eröffnet die Ausstellung
„40 Jahre Städtebauförderung in Bayern“
am Donnerstag, 20. September 16.30 Uhr
Treppenhaus der Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39, München
(Bild-)Berichterstatter sind herzlich eingeladen!
Über einen Hinweis zur Ausstellung würden wir uns sehr freuen.
Die Ausstellung ist bis 19. Oktober 2012, Montag bis Freitag 7.00 - 19.00 Uhr, zu besichtigen. Es ist hierzu eine begleitende Broschüre erschienen, die zur Mitnahme ausliegt oder auch im Internet angefordert werden kann.
Weitere Informationen sind im Internet abrufbar.
Städte, Märkte und Gemeinden sind keine statischen Gebilde. Sie unterliegen einem permanenten Wandel. Die Anforderungen, die sie als sozialer Raum, als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Erholen, aber auch als Stätten des Handels und Gewerbes erfüllen müssen, ändern sich ständig. Die Städtebauförderung unterstützt die bayerischen Kommunen bei diesem Veränderungsprozess. Durch ihre Anstoßwirkung für Investitionen, die häufig ein Mehrfaches der Finanzhilfen betragen, ist sie in dieser Zeit zu einem wichtigen und strukturell äußerst erfolgreichen Förderinstrument geworden. Lag das Hauptaugenmerk früher auf den Altstädten und Gründerzeitvierteln sowie Ortskernen in kleineren Gemeinden, so folgten soziale Brennpunkte, aufgelassene Industriebauten oder leer fallende Kasernen. Es geht nicht um museale Erhaltung alter Gebäude oder verklärender Stadtbilder, sondern vielmehr darum die charakteristischen, meist in Jahrhunderten gewachsenen Stadtstrukturen so intelligent umzubauen und weiterzuentwickeln, dass sie für heutige und künftige Generationen sinnvoll und nachhaltig genutzt werden können.
Die Erfolge der Städtebauförderung sind gerade auch in Oberbayern deutlich sichtbar. In den 40 Jahren von 1971 bis 2011 hat die Regierung von Oberbayern insgesamt rund 230 Millionen Euro an Bundesmitteln und rund 456 Millionen Euro an Landesmitteln bewilligt. Nimmt man die rund 420 Millionen Euro von den Kommunen dazu, so ergibt das eine Summe von über 1,1 Milliarden Euro.


