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Nr. 051 vom 09.02.2012130 Millionen Euro für staatlichen Straßenbau in Oberbayern
Regierungspräsident zieht positive Straßenbaubilanz für 2011
„Rund 130 Millionen Euro haben die fünf oberbayerischen Bauämter im letzten Jahr in das rund 4.780 Kilometer lange Bundes- und Staatsstraßennetz in Oberbayern investiert“, bilanziert Oberbayerns Regierungspräsident Christoph Hillenbrand. Dank der guten Bereitstellung staatlicher Mittel konnten in das Bundesstraßennetz rund 81 Millionen Euro und in das Staatsstraßennetz rund 49 Millionen Euro investiert werden. „30 Millionen Euro flossen letztes Jahr insbesondere in die Erhaltung und Instandsetzung allein des Staatsstraßennetzes. Das war auch eine Konsequenz der vielen Frostschäden, die der damalige Winter verursacht hatte. Vor allem ist aber die flächendeckend gute Erschließung auch über leistungsfähige Straßen eine entscheidende Voraussetzung für die wirtschaftlichen Entwicklungsmöglichkeiten unserer Gemeinden und Landkreise“, erläutert Hillenbrand. Mit 62,4 Millionen Euro wurde zudem der kommunale Straßenbau in den oberbayerischen Landkreisen, Städten und Gemeinden gefördert.
Insgesamt wurden 2011 im Regierungsbezirk Oberbayern in den Neu- bzw. Ausbau und die Erhaltung der Bundesstraßen rund 81 Millionen Euro investiert. Als finanzielle Schwerpunkte nennt Hillenbrand u.a. die Fertigstellung der Ortsumfahrung Au in der Hallertau im Zuge der B 301, den abschnittsweisen Ausbau der B 16 auf drei Fahrstreifen nördlich Lichtenau, den Ausbau der Ortsdurchfahrt Tegernsee im Zuge der B 307, die Erneuerung der Innbrücke bei Marktl im Zuge der B12, den Weiterbau der Ortsumfahrung Traunstein im Zuge der B 304, den Bau der Ortsumfahrung Saulgrub (1. Bauabschnitt) im Zuge der B 23 sowie den Bau des Erkundungsstollens für den Kramertunnel im Zuge der B 23 Ortsumfahrung von Garmisch.
Auch im oberbayerischen Staatsstraßennetz wurde eine Fülle von Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 49 Millionen Euro umgesetzt, wobei mit rund 30 Millionen Euro etwa ⅔ der Gelder in die Erhaltung des bestehenden Staatsstraßennetzes investiert wurde. Dank der guten Mittelausstattung konnten die im vergangenen Winter aufgetretenen Forstschäden weitestgehend beseitigt werden. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl Instandsetzungs- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt und somit in die Sicherung des Bestandes investiert.
Schließlich konnten in Oberbayern 13 Radwegmaßnahmen an Bundes- und Staatsstraßen realisiert werden – ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt auch für die Umwelt.
Der kommunale Straßenbau in Oberbayern wurde im letzten Jahr mit Mitteln aus dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) und dem Finanzausgleichsgesetz (FAG) in Höhe von 62,4 Millionen Euro gefördert.


