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Pressemitteilungen

Nr. 029 vom 17.01.2012

TERMINANKÜNDIGUNG
„Denkmal im Wald! Kultur in der Natur“
Regierungspräsident Hillenbrand eröffnet Ausstellung

Die Wanderausstellung „Denkmal im Wald! Kultur in der Natur“- will möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern Kenntnis geben vom kulturellen Reichtum, den Bayerns Wälder bergen und den es zu entdecken gibt – aber auch von deren Gefährdung. Denkmäler sind Symbole der Erinnerung. Sie verleihen der Vergangenheit Gesicht, geben uns Identität und helfen unsere Herkunft besser zu verstehen. Die Ausstellung lässt staunen über die Vielfalt der Relikte. Sie erschließt Zusammenhänge, wirft Fragen auf und gibt Antwort. Sie zeigt, wie der Einzelne, aber auch die Forstwirtschaft achtsamen Umgang mit den Relikten unserer Kultur pflegen kann. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins für Nachhaltigkeit e.V., dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Zentrum Wald-Forst-Holz-Weihenstephan.

Regierungspräsident Christoph Hillenbrand eröffnet zusammen mit Dr. Walter Irlinger vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege die Ausstellung am

Donnerstag, 2. Februar 2012, 16:00 Uhr
im Haupttreppenhaus der
Regierung von Oberbayern
Maximilianstraße 39, München.

Sie ist vom 3. bis 24. Februar 2012, Montag bis Freitag, 7 – 19 Uhr zu sehen.
Der Eintritt ist frei.
Berichterstatter sind zur Ausstellungseröffnung herzlich willkommen.

Mehr als 55.000 bekannte Bodendenkmäler gibt es in Bayern, von denen die meisten im Wald zu finden sind. Zu den bekanntesten zählen der Limes oder keltische Viereckschanzen. Doch der Wald hat noch weit mehr zu bieten an kulturellen Hinterlassenschaften. Zu finden sind Spuren des Menschen aus den Bereichen des Wohnens und des Arbeitens, der Sakral-, Begräbnis- und Erinnerungskultur sowie der politischen Herrschaft. Zahlreiche Ausstellungstafeln informieren beispielsweise über Höhlen und Felstürme, Orte im Wald, Waldnutzung und Holztransport, Gefährdung, Schutz und Erhalt aber auch über die Forschungsgeschichte. Zu sehen sind Ruinen von Burgen und Häusern, Schneisen und Tunnels von Kanälen und Eisenbahnen, Überreste des Bergbaus und der Hüttenwerke, von Kohlegruben und Kalköfen sowie Kapellen, Grabhügel und Friedhöfe, Grenzgräben und Grenzsteine, aber auch die Relikte des nationalsozialistischen Terrorsystems. Ein großes Walddiorama zeigt, wie bei der Holzernte mit Strategie und Technik die Kulturgüter geschont werden.

Die Ausstellung wurde erstmals im Bayerischen Landtag gezeigt, auf der INTERFORST 2010 präsentiert und war bereits in mehreren Regierungsbezirken Bayerns zu sehen.





Pressesprecher:

Heinrich Schuster

Dienstgebäude:

Maximilianstraße 39
80538 München
U4/U5 Haltestelle Lehel

Telefon:

089 2176-2841
089 2176-0

Telefax:

089 2176-2898

E-Mail:

presse@reg-ob.bayern.de

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