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Pressemitteilungen

Nr. 634 vom 22.07.2010

Gemeinsam stark – Interkommunale Zusammenarbeit
Landräte und Bürgermeister bei Informationsveranstaltung der Regierung von Oberbayern

„Interkommunale Zusammenarbeit ist ein zentrales Zukunftsthema, das für immer mehr Kommunen an Bedeutung gewinnt. Gerade die finanzielle Situation und der demografische Wandel zwingen viele Kommunen noch stärker über Maßnahmen zur Kostensenkung nachzudenken, um größere Handlungsspielräume zu erwirtschaften und dadurch die eigene kommunale Handlungsfähigkeit und die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Indem Kommunen sich entscheiden, Aufgaben oder Aufgabenteile gemeinsam wahr zu nehmen, können sie über die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit Leistungen im Zusammenwirken besser, in größerer Vielfalt bzw. mit geringeren Mitteln erbringen. Es schlummern noch große Potentiale hinsichtlich möglicher sinnvoller Kooperation von Kommunen, die längst nicht ausgeschöpft sind. Insgesamt sehen wir interkommunale Kooperationen als wichtiges Instrument zur erfolgreichen Bewältigung der Aufgaben der Kommunen und zum Erhalt der Selbständigkeit“; begrüßte Regierungspräsident Christoph Hillenbrand rund 100 Bürgermeister und Landräte bei der zweiten Informationsveranstaltung der Regierung von Oberbayern zur interkommunalen Zusammenarbeit am Donnerstag, dem 22. Juli 2010. Sie hatte zum Ziel, neue Ideen und Impulse zu geben. Im Mittelpunkt der Fachtagung standen Vorträge über bereits bestehende Kooperationen etwa im Bereich von Verwaltung und Bauhof.

Maria Dirner vom Landratsamt Mühldorf a.Inn präsentierte den anwesenden Landräten und Bürgermeistern die Verwaltungs-Kooperationen des Landkreises Mühldorf a.Inn mit Landkreisgemeinden. Die Arbeitsgemeinschaften „Kommunale Zusammenarbeit Achental“, „Gemeinsame Beschaffung“ und „Ausbildungsverbund gemeinsamer Azubi“ im Landkreis Traunstein wurde vorgestellt von den Geschäftsleitern Christine Zaiser (Gemeinde Reit im Winkl), Thomas Müllinger (Gemeinde Unterwössen) und Michael Englert (Gemeinde Schleching). Hans Axenböck, Landratsamt Rosenheim, erläuterte die Zweckvereinbarung „Streusalzanlage mit Soleaufbereitung“ im Landkreis Rosenheim. Die anwesenden Bürgermeister und Landräte tauschten sich über Vor- und Nachteile interkommunaler Zusammenarbeit aus.

Die Regierung von Oberbayern plant weitere Veranstaltungen zu anderen Themenfeldern in der interkommunalen Zusammenarbeit. In der ersten Informationsveranstaltung standen Vorträge über bereits bestehende Kooperationen im Bereich der Standesämter sowie der Kinder- und Jugendarbeit bzw. –Betreuung im Mittelpunkt.





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