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Medieninformation
Nr. 443 vom 3. Dezember 2007
TERMINANKÜNDIGUNG
Kunst in der Regierung von Oberbayern Fotoarbeiten von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und selbst gefertigter Christbaumschmuck der Bayer. Landesschule für Körperbehinderte vom 14.12.2007 – 24.01.2008
Eine Strukturlandschaft entstanden durch eine Makrofotografie eines Herbstblattes, ein ungewohnter Blick auf zwei Terracottakübel, eine Digitalcollage Sony-Center Berlin sowie Bilder einer Tanz-Performance - das sind nur einige Beispiele von insgesamt 31 Fotoarbeiten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Regierung von Oberbayern in einer eigenen Ausstellung zeigen. „Dem Besucher erschließt sich bei den Aufnahmen unserer passionierten Fotokünstler die große Vielfalt fotografischen Könnens“, freut sich Regierungspräsident Christoph Hillenbrand, der am 13. Dezember um 17.00 Uhr die Ausstellung eröffnen wird. „Zudem dürfen wir uns in diesem Jahr auf einen besonders geschmückten Christbaum freuen. Viele Schülerinnen und Schüler der Bayerischen Landesschule für Körperbehinderte im Alter von 10 bis 17 Jahren, die auch zur Ausstellungseröffnung kommen werden, haben die dreidimensionalen Sterne aus Stoff und Metall mit ihren Lehrkräften selbst gefertigt und uns für die Advents- und Weihnachtszeit zur Verfügung gestellt. Es zeigt sich damit erneut in besonderer Weise die Verbundenheit der Regierung von Oberbayern mit der Landesschule, ihren Lehrern und Schülerinnen und Schülern.“ Mit diesen Worten lädt Regierungspräsident alle interessierten Bildberichterstatter und Berichterstatter herzlich zur Ausstellungseröffnung ein am
Donnerstag 13. Dezember 2007, 17.00 Uhr Haupttreppenhaus Regierung von Oberbayern Maximilianstraße 39, München
„Die Regierung von Oberbayern sieht seit Jahren die Förderung der kulturellen Kommunikation als ihr Anliegen. Deshalb stellt sie das denkmalgeschützte Treppenhaus für unterschiedliche Ausstellungen zur Verfügung. Nun präsentieren hier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen der Regierung, die sich im privaten Leben künstlerisch betätigen, ihre Werke – ROB-Art gewissermaßen“, erläutert Hillenbrand. Die Ausstellung ist vom 14. Dezember 2007 bis 24. Januar 2008, Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr kostenfrei besuchbar.
Anton Ebner, Lehrbeauftragter für Fotodesign an der Fachhochschule München und Leiter der Jury, wird in die Ausstellung einführen. Die Künstlerinnen und Künstler sind bei der Vernissage anwesend. Der Chor der Regierung von Oberbayern gestaltet unter der Leitung von Werner Busen die Eröffnung musikalisch. Die letzte Kunstausstellung dieser Art fand 2005 statt.
Bei Interesse kann von folgenden Künstlern das Foto eines Kunstwerkes (das auch in der Ausstellung zu sehen sein wird) gemailt werden: Rositha Bergold, Hans Bock, Angela Dorscht, Erhard Geipel, Albrecht Grundmann, Bettina Heese, Rolf Höfer, Walter Mayer, Christian Schiebel, Andreas Schmid, Christian Winkler und Jürgen Würfel.
Es stellen aus:
Rositha Bergold, geb. 1961 in Röttingen, wohnt in München. Bereich 3 „Projektgruppe Sonderaufgaben Städtebau“, Ausbildung zu technischen Zeichnerin, Hochschulreife an der Fachoberschule Gestaltung Würzburg. Seit 1985 bei der Regierung von Oberbayern. „Das schnelle Festhalten von Strukturen und Farben ist für mich durch die Digital-Fotografie vereinfacht worden, das Ergebnis sieht man in meinem neuen Werk ‚münster 07’“.
Hans Bock, geb. 1954 in München, wohnt in München. Bereichsleiter 3 „Planung und Bau“, Abteilungsdirektor, Diplom in Architektur an der TU München, Eintritt in die Staatsbauverwaltung als Baureferendar, von 1997 bis 2005 Amtsleiter Unibauamt Würzburg. Seit 2005 bei der Regierung von Oberbayern. „Neben Zeichnung und Malerei ist auch die Fotografie für mich ein Mittel mit dem ich Augenblicke aus dem Raum-Zeit-Kontinuum herausgreife und als Bild in mein persönliches Museum aufnehme. So kann ich mit anderen Menschen Augenblicke teilen, die sie aus eigener Erfahrung wiedererkennen“.
Angela Dorscht, geb. 11.3.1962 in Kaufbeuern, wohnt in München. Referat „ Nichtstaatlicher Hochbau/Hochschulbau“, Dipl.-Ing. (FH), Fachrichtung Hochbau. Seit 1999 bei der Regierung von Oberbayern. Die Trilogie „FreiZeit 1-3“ zeigt Motive die jedem Betrachter vertraut sind, aber dennoch hat man das Gefühl es stimmt was nicht. Warum ist bei einer Kutschfahrt ins „Blaue“ die Straße nass, das Strandbad im Hochsommer ohne Menschen und wie kommt ein Ferienhaus in der Toskana zwischen zwei Terracottakübel?“
Erhard Geipel, geb. 1949 in Gemünden a. Main, wohnt in München. Referat „Staatlicher Hochbau“, Dipl. Ing. (Univ.), Fachrichtung Architektur, Eintritt in die Staatsbauverwaltung. Leitender Baudirektor. Seit 2000 bei der Regierung von Oberbayern. „Die Wirkung von Formen und Farben, sowie das Erspüren von Spannungen zwischen Licht, Oberflächen und Linien sehe ich bei einem gezielten Suchen durch die Fotolinse gesteigert. Den Fotoapparat betrachte ich nicht nur als Dokumentationsinstrument, sondern man begibt sich mit jeder Ablichtung auf eine Erlebnisfahrt mit überraschenden und stimulierenden Eindrücken. Meine Werke „Durchdringung“, „Licht im Dom“ und „Dom im Licht“ spiegeln diese Erlebnisse auch im kleinsten Detail wieder“.
Albrecht Grundmann, geb. 23.01.1956, wohnt in Ebersberg. Referat: „Nichtstaatlicher Hochbau/Hochschulbau“. Dipl. Ing. (TU), Fachrichtung Architektur, Eintritt in die Staatsbauverwaltung. Baudirektor. Seit 2003 bei der Regierung von Oberbayern. „Die ausgestellten Makrofotografien sind mit konventioneller Analogtechnik unter Verwendung von einem Novoflex-Bakgengerät mit Schneider-Makroobjektivköpfen entstanden. Seit Jahren sortiere ich Fotos nach Motivgruppen (Obst, Blumen, Briefkästen, Leuchttürme, Farben etc), aus denen ich dann Serien erstelle. Die Fotos „Herbst 1+2“ und die „gelbe Blüte“ haben mich farblich inspiriert.“
Bettina Heese, geb. 1945 in Nürnberg, wohnt in Ottobrunn. Gewerbeaufsichtsamt, Ärztin. Erhalt der Approbation in Humanmedizin an der LMU München, Eintritt in den öffentlichen Dienst als Ärztin. Seit 2006 bei der Regierung von Oberbayern. „Als Hobbyfotografin macht mir das Festhalten von stimmungsvollen Motiven viel Freude, weil ich so die Schönheit unserer Welt, insbesondere der Natur noch intensiver erfasse. Auf meinem Foto „Morgenstimmung“ strahlen die beiden Angler in beeindruckender Weise auf mich Ruhe und Frieden aus.“
Rolf Höfer, geb. 1943 in Berlin, wohnt in München. Sachgebietsleiter „Wohnungswesen“, Leitender Baudirektor. Diplom in Architektur an der TU München, Eintritt in die Staatsbauverwaltung als Baureferendar. Seit 1975 bei der Regierung von Oberbayern. „Ich fotografiere mit meiner Minox-Kamera vor allem Plakatreste auf Mauern und Bauzäunen, die sich als Zeugnisse einer von vielen unbeachteten, zufälligen Alltagsästhetik präsentieren.“
Walter Mayer, geb. 1922 in Zusmarshausen, wohnt in Söcking Bis 1987 Bereichsleiter „Planen und Bauen“ Diplom in Architektur an der TU München, Baupraxis in der USA, Eintritt in die Staatsbauverwaltung als Baureferendar. Von 1954 bis 1955 bei der Regierung von Schwaben. Danach an der Oberste Baubehörde. „Meine Liebe zur Natur halte ich meist mit Aquarellen fest, doch die Fotografie bietet mir eine weitere Möglichkeit die wundervollen Landschaften auch dort abzubilden, wo ich den Aquarellblock nicht mitnehmen kann.“
Christian Schiebel, geb. 1963 in Ingolstadt, wohnt in München. Bereich 3 „Projektgruppe Sonderaufgaben Städtebau“. Dipl. Ing. (TU), Fachrichtung Architektur, Eintritt in die Staatsbauverwaltung. „Fotografie macht für mich Dinge erst sichtbar, die im heutigen schnellen Leben leicht übersehen werden. Besonders fasziniert mich das Thema Technik, aber auch Reisen und Architektur finden sich als Motiv in meinen Fotos wieder. Mein Werk „Limousinen“ zeigt die hohe handwerkliche Qualität von Autos die auch nach Jahrzehnten allen modischen Einflüssen trotzt. Das Triptichon „Ankunft im Hafen“ hält kurze Augenblicke in einen kleinen Hafen fest Stunden nach der Ankunft von Passagier- und Fischerbooten.“
Andreas Schmid, geb. 1950 in Erding, wohnt in Niederding. SG 30.1 „Staatlicher Hochbau“, Schreinerlehre und Meisterabschluss. Eintritt in die Staatsbauverwaltung beim Landbauamt Freising als technischer Angestellter. Seit 1992 bei der Regierung von Oberbayern. „Das Einfangen und Festhalten von Momenten, Ereignissen und Stimmungen, sowohl auf Reisen wie auch im alltäglichen Umfeld, motiviert mich immer wieder die Kamera mitzuschleppen und zu versuchen im richtigen Augenblick auf den Auslöser zu drücken. Seit einem Jahr fotografiere ich mit einer Nikon D80, einer digitalen Spiegelreflexkamera mit einem 18 - 135 mm Zoomobjektiv und verwende dabei meist Automatikprogramme. Das Spektrum meiner Motive ist sehr weit gefächert. In Bregenz inspirierte mich der markante Schatten, um das Kunstwerk vor dem Festspielhaus, das Motiv für mein Werk zu „klauen“. Die außergewöhnliche Farbgestaltung des Kaminzimmers einer Thermenlandschaft im Oberschwäbischen ließ mich hier das Motiv ins Visier zu nehmen.“
Christian Winkler, geb. 1965 in München, wohnt in München. SG 31.1 „Straßenbau“, Diplom in Bauingenieurwesen an der TU München, Eintritt in die Staatsbauverwaltung als Baureferendar. Von 1993 bis 1996 bei der Autobahndirektion Nordbayern. Danach bei der Obersten Baubehörde, beim Straßenbauamt München und beim Staatlichen Hochbauamt Freising. Seit 2006 bei der Regierung von Oberbayern. „Parallel zu Malerei beschäftige ich mich seit je her auch mit Fotografie. Mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung experimentiere ich seit geraumer Zeit. Durch Überblendungen mehrerer Bilder sowie Verfremdungen entstehen zum Teil surreale Collagen, die der fotografischen Wirklichkeit entrückt zu sein scheinen.“
Jürgen Würfel, geb. 1954 in München, wohnt in München SG 20 „Wirtschaftsförderung“, Ausbildung im Finanzamt München-Land. Seit 1999 bei der Regierung von Oberbayern. „Seit längerer Zeit befasse ich mich mit Panoramafotographie, zunächst analog und seit einigen Jahren zunehmend auch digital. Ein spezielles Thema, das mich seit längerer Zeit beschäftigt sind Wolken. So habe ich eigentlich immer eine Kamera dabei, und wenn sich ein Wolkenpanorama zeigt, versuche ich es auch einzufangen. Auf meinen Werken „Abendlicht und Wolken bei Deining, Wasserwiesen, Denkendorf“ sind Abendwolken in verschiedenen Stimmungen zu sehen, einmal fröhlich, einmal gewitterig und einmal romantisch.“ |